Die Küche ist jetzt seit knapp zwei Jahren (fast) fertig. Und fast ist seit zwei Jahren ein Dauerzustand. Ich bewundere ja Menschen, die zielstrebig ihren Weg gehen, bis etwas fertig ist. Ich bin da leider nicht so. Ich tue mich schwer mit Entscheidungen und die ganze Umbauphase war so von Entscheidungen geprägt (wo sollen die Steckdosen hin. Und die Lampe? Wo steht der Tisch? Welche Fliesen? Welche Fußleisten? Undsoweiter, undsoweiter), dass ich mich danach erst mal ein bisschen davon erholen musste. Und schließlich entscheide ich ja auch nicht alleine. Ich hab ja auch noch einen Mann und dessen Vorstellungen sind manchmal so weit weg von meinen, als würde ich auf der Venus leben und er auf dem Pluto. Kennt Ihr sicher, wenn Ihr verheiratet oder in einer Beziehung seid. Das ist auch der Grund, warum die meisten unserer Wände immer noch weiß sind. Wir sind uns einfach nicht einig, welche Bilder an die Wand sollen. 
Aber manchmal, da überkommt es mich dann und dann mache ich einfach. Dann nehme ich einfach einen Hammer in die Hand und hämmere Nägel in die Wände als gäbe es kein Morgen. Oder ich klebe, total verrückt, etwas an die Wand. Und in der Küche, da war das ganz dringend nötig. Denn hinter den weißen Wänden, da ist es ganz schön hohl. Und das kommt daher, dass man heutzutage gerne diese Trockenbauwände überall reinhaut, weils so schön schnell geht und keine Arbeit macht. Solltet Ihr mal umbauen – ich würde Euch eher dazu raten die Wände zu verputzen. Auch wenn das ein bisschen länger dauert und vielleicht ein bisschen teurer ist. Denn so eine Trockenbauwand ist echt Käse. Nägel bleiben nicht unbedingt richtig drin, sondern flutschen durch. Ein Regal kann man auch nicht daran befestigen. Und ausserdem schlucken sie nicht unbedingt den Lärm, der mit fünf Personen am Tisch ja durchaus mal herrscht.
Nun reißt man aber so eine Wand auch nicht unbedingt ein, um Zeitungspapier dahinter zu stopfen. Also musste eine andere Lösung her. In London haben wir in einem Restaurant alte Türen an den Wänden gesehen und fanden das ganz schick. Also habe ich kürzlich einfach die alte Tür, die eigentlich ins Gäste WC sollte (aber das ist eine andere, sehr lange Geschichte) in die Küche geschleppt. Und eine alte Uhr aufgehängt, die ich irgendwann mal bei Dawanda gekauft habe. Und endlich, endlich habe ich das Vintage Wandtattoo von freundts an die Wand gebracht. Schief natürlich, denn ich bin ein bisschen schäl, wie der Kölner sagt. Besser Wandtattoo schief als Haussegen schief, hat Jeanny gestern so schön gesagt. Und ich sag – stimmt. Muss ja auch nicht immer alles so perfekt sein. Man ist ja schließlich auch nur ein Mensch. 
Und weil ich so verknallt bin in das Vintagetattoo und Sabine von freundts sich so freut, dass ich es nach einem halben Jahr seitdem es hier rumliegt endlich an die Wand gebracht habe, gibt es heute für Euch mal wieder was zu gewinnen! Sabine und Yves haben da ja so einiges im Angebot (guckt mal bei den beiden vorbei), aber Ihr könnt hier und heute ein Vintage Wandtattoo SOUL KITCHEN gewinnen. Na, ist das mal was?
Alles was Ihr dafür tun müsst ist einen Kommentar zu hinterlassen und mir zu verraten, was an Euren Wänden so hängt. Ich brauche Inspiration! Es sind noch einige weiße Wände zu verschönern und der Mann muss überzeugt werden. Mitmachen könnt Ihr bis Sonntag, den 15.6.2014 23.59 Uhr. Die Regeln für die Teilnahme an Gewinnspielen stehen noch einmal hier
Ich drück Euch die Daumen! Habt einen 1A Tag! Alles Liebe, Ricarda

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